Technische Hilfeleistung T1

Aufbauarbeiten – Hochwasserschutz

Der Hochwasserschutz wurde bis zur Mauerkante geschlossen. Weitere Niederschläge lassen die Situation angespannt bleiben. Samstag Vormittags wird entschieden ob die Phase 2 errichtet wird. Einige hundert Steher auf der Mauer werden hier zu montieren sein. Dementsprechend wird hier Mannschaft auch von weiteren Feuerwehren benötigt.

Nicht nur die FF Weissenkirchen stand im Aufbaueinsatz. Auch die zwei weiteren Feuerwehren in der Gemeinde Weissenkirchen, die FF Joching und Wösendorf, mussten ihre Teilabschnitte entlang der Hochwasserschutzmauer errichten.

Waren es bis jetzt nur die Durchgänge in der Mauer die geschlossen wurden, so werden laut derzeitigen Prognosen ca. 9 m erwartet. Eine eher nicht gewollte Premiere beim Hochwasserschutz in Weissenkirchen, denn es werden dann erstmals einsatzmäßig sämtliche Steher auf der Mauer errichtet werden. Das bedeutet nicht nur einen hohen Personalaufwand, sondern einen gewaltigen Aufwand im Bereich der Logistik. Mehrere LKW mit Tiefladeanhänger müssen das benötigte Material rasch zu den Arbeitstrupps entlang der Mauer transportieren. Um diesen Großeinsatz zu koordinieren ist schon gestern Freitag die Einsatzleitung der Gemeinde Weissenkirchen zusammengetreten. Dieser Stab besteht neben den drei Feuerwehrkommandanten aus mehreren Personen, der in den Räumlichkeiten der Hochwasserschutzhalle seinen Platz hat.

Mit genügend Einsatzkräften wurde Freitag Abend die Phase 1 (dicht bis Höhe Maueroberkante) abgeschlossen. Gegen 15:30 Uhr wurden die benötigten Steher und Dammbalken auf die Fahrzeuge und Anhänger verladen. Somit konnten kurz nach 17:00 Uhr die ersten Steher beim Durchgang Rollfähre gesetzt werden. Weiters wurden die Sondersteher beim Restaurant Heinzle mittels Kran gesetzt. Nach und nach wuchs die Dammbalkenmauer und nach knapp 3 Stunden konnte die Mannschaft erstmals verschnaufen. Sollten die prognostizierten Regenfälle eintreffen, werden die Arbeiten entlang der LB 3 in kürze wieder aufgenommen werden.

Eingesetzte Kräfte:

5 Fahrzeuge

25 Mann

Gemeinde: 1 Stapler, 1 Anhänger

Fa. Schütz: 1 LKW mit Kran